Wie richte ich den Mutterschutz einer Mitarbeiterin in Personio ein?

Über die Eintragung des Geburtstermins eines Kindes kann für eine Mitarbeiterin die Zeit des Mutterschutzes automatisch nach den gesetzlichen Vorschriften berechnet werden lassen und in den Abwesenheitskalender übernommen werden.

Gesetzlicher Hintergrund

Der Zeitraum des Mutterschutz richtet sich nach dem deutschen Mutterschutzgesetz (MuSchG), das die genaue Freistellung einer Mitarbeiterin regelt. 

Der Mutterschutz berechnet sich nach dem voraussichtlichen Geburtsdatum des Kindes, beginnt sechs Wochen vor dem erwarteten Entbindungstermin und endet acht Wochen nach der Entbindung. Bei medizinischen Frühgeburten oder Mehrlingsgeburten erhöht sich die Schutzfrist auf zwölf Wochen nach der Entbindung.

Beachten Sie, dass vom Beginn der Schwangerschaft an bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung die Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch das Unternehmen bis auf wenige Ausnahmen unzulässig ist. 

Mutterschutz in Personio

In Personio können Sie den Mutterschutz einfach und schnell einrichten, indem Sie für die jeweilige Mitarbeiterin in den Personalinformationen ein Kind hinzufügen. Gehen Sie hierzu auf das entsprechende Mitarbeiterprofil und bleiben im ersten Reiter "Informationen". Klicken Sie Editieren der Personalinformationen.

Wählen Sie den Button Kind hinzufügen:

Tragen Sie im Anschluss den Namen des Kindes (falls bekannt), das Geschlecht und das erwartete Geburtsdatum ein. Das tatsächliche Geburtsdatum des Kindes kann später nachgetragen werden und löst ggfs. eine Neuberechnung der Mutterschutzzeit aus.

Haben Sie das erwartete Geburtsdatum eingetragen, können Sie per Kontrollkästchen den Mutterschutz aktivieren.

Nun berechnet Personio automatisch den Zeitraum des Mutterschutzes nach den gesetzlichen Regelungen. Handelt es sich um eine Mehrlings- oder Frühgeburt, wird der Zeitraum automatisch entsprechend verlängert.

Wählen Sie anschließend den entsprechenden Abwesenheitskalender aus, für den ein Mutterschutz Eintrag im entsprechenden Zeitraum generiert werden soll.

Der Mitarbeiter selbst muss mindestens für sich selbst Ansichtsrechte für die Abwesenheitsart besitzen, damit dieser zur Auswahl steht.

Sollten Sie bisher noch keine Abwesenheitsart für Mutterschutz eingerichtet haben, können Sie diese in der Accountkonfiguration anlegen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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